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26. Juni 2014 / 20:30 Uhr | URAUFFÜHRUNG.
Weitere Vorstellungen: 28. / 29. Juni


SCHWANENGESANG
Tanztheater von Annett Göhre


Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, orthopädische Glanzleistungen, aber auch über die poetische Kraft des Tanzes. Vielgestaltige Seelenlandschaften resümiert dieses kurzweilige Tanztheater, so dass das Bild einer zerrissenen Persönlichkeit entsteht, deren Leben im Hier und Jetzt nach Verortung sucht.
Schwanengesang ist der Lebensbericht einer Bühnentänzerin, die nicht mehr tanzt. Sich selbst tritt sie mit Ernst, aber auch spöttisch und selbstironisch gegenüber. Tanzen ist für sie etwas, das sich nicht simulieren lässt. Wer wirklich tanzt, kann sich nicht verstellen.

Die Choreografin inszeniert sich hier in zahlreichen autobiografischen Aussagen in doppeltem Sinne selbst. Der Körper wird zum Ort einer offenen Montage unterschiedlicher Selbstbilder, die auf kein endgültiges Ziel ausgerichtet sind. Was sie sagt, hängt davon ab, was sie tanzt. Wie sie es tanzt, hängt davon ab, wie sie es sagt.

239200 Tendus – ein störungsanfälliger Balanceakt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Dabei entwickelt sich die Protagonistin im Laufe des Stückes nicht spontan zu etwas, sondern wird von dem eingeholt, was sie bereits gewesen ist.

Inszenierung und Choreographie: Annett Göhre
Bühne und Kostüme: Annett Göhre, Jan Adamiak
Produktionsdramaturgie: Jan Adamiak
Lichtdesign: Rainer Ludwig

Tänzerin: Annett Göhre

Musik: Ausschnitte aus "Schwanensee" von P.I. Tschaikowsky, "Nacht und Träume" von Franz Schubert u. a.

Dauer: ca. 60 Min.


Die Uraufführung von "Schwanengesang“ findet mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/neues theater münchen und taro64 statt. Annett Göhre ist Gast der Tanztendenz München.
Gesponsert von Louis Hotel.


Tickets: 16.- / ermäßigt 10.-
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Die aktuelle Kritik

Eine Kritik (engl.) zur choreografischen Konzeptarbeit Objects of research von Petra Fornayova (Deutschland-Premiere: 7. Dezember) lesen Sie bei The Slowak Spectator.

Kritiken zur Uraufführung Exit Neon von Gert Neuner / ETA Theater lest Ihr in den Printausgaben der Süddeutschen Zeitung (24. November) und der Abendzeitung (22. November) sowie bei theaterkritiken.com. Radio M 94.5 berichtete am 21. und 22. November.




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